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Operation Sophia: Fregatte „Sachsen“ nach über 20.000 Seemeilen zurück

Wilhelmshaven, 11.05.2018.

Am 11. Mai kehrte die Fregatte „Sachsen“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Über 120 Einsatztage bei Operation Sophia liegen hinter Besatzung und Schiff.

Viele Menschen stehen am Hafen und halten, zur Begrüßung eines Marineschiffes, Plakate und Schilder hoch.
Die Besatzung der „Sachsen“ wird feierlich begrüßt (Quelle: 2018 Bundeswehr / Michael Bockner)Größere Abbildung anzeigen

Kurz nach dem Jahreswechsel hatte die Fregatte „Sachsen“ den Hafen in Richtung Mittelmeer verlassen. Der Kommandant, Fregattenkapitän Mirko Wilcken, blickt stolz auf die Leistungen seiner Besatzung im Einsatz zurück: „Wir haben einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit und Stabilität in der Region geleistet. Die durchweg hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft meiner Soldatinnen und Soldaten erfüllen mich mit Stolz. Gemeinsam haben wir viel erlebt und geschafft – nun freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit unseren Lieben in der Heimat!“

Ein graues Marineschiff wird mithilfe von zwei Schleppern in den Hafen manövriert.
Die Fregatte „Sachsen“ wird mithilfe von Schleppern in den Hafen manövriert (Quelle: 2018 Bundeswehr / Michael Bockner)Größere Abbildung anzeigen

Trotz der bereits vorhandenen Einsatzerfahrungen der „Sachsen“ werden die Männer und Frauen diesen Mittelmeereinsatz nicht so schnell vergessen. „Gerade die Rettung der 403 in Not geratenen Personen auf hoher See war ein besonders prägendes Erlebnis“, so der Kommandant. „Ein besonderes Highlight war die ausgesprochen gewinnbringende Zusammenarbeit mit den eingeschifften Spezialisten – unter anderem einem Boardingteam aus der Slowakei. Wir haben uns als eine Besatzung sehr zügig zusammengeschlossen und viel voneinander gelernt“, fährt er weiter fort.

Vier Erwachsene und ein Kind stehen mit einem blauen Plakat und lächeln.
Mit selbstgemachten Plakaten begrüßen die Familien ihre Angehörigen (Quelle: 2018 Bundeswehr / Michael Bockner)Größere Abbildung anzeigen

Nach der langen Abwesenheit freuen sich alle Besatzungsmitglieder auf die Rückkehr und die gemeinsame Zeit mit ihren Angehörigen, bevor es in vier Wochen wieder heißt: „Schiff klarmachen zum Auslaufen“. Dann wird das Schiff an einem Flugkörperschießen vor Norwegen teilnehmen.


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Stand vom: 30.05.18 | Autor: 


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