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„Mission erfüllt“ - Fregatte „Hessen“ zurück in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven, 10.06.2013.

Nach ihrer Teilnahme am ständigen Einsatzverband der NATO als Flaggschiff, ist die Fregatte „Hessen“ zurück in ihren Heimathafen gekehrt. Am 10. Juni erreichte Fregattenkapitän Dirk Jacobus und seine Besatzung Wilhelmshaven. Seit dem Auslaufen im Januar legte das Schiff insgesamt 27.000 Seemeilen zurück – das entspricht fast einer Erdumrundung. Ihre Hauptaufgaben erfüllte die „Hessen“ dabei im Mittelmeer, bei der Operation Active Endeavour.

Angehörige begrüßen Schiff und Besatzung mit einem Plakat
Willkommen Fregatte „Hessen“ (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)Größere Abbildung anzeigen

Mit der „Hessen“ stellte erstmals eine Fregatte der Klasse 124 das Flaggschiff für einen NATO-Verband. Hierfür ging der Verbandsführer, Flottillenadmiral Georg von Maltzan, mit seinem Führungsstab an Bord. Neben der Teilnahme an verschiedenen Übungen und Manövern, lag der Schwerpunkt der Zeit als Flaggschiff insbesondere auf der Operation Active Endeavour (OAE) im Mittelmeer.

Hierbei schlug die „Hessen“ neue Wege ein. Mit Unterstützung eines Offiziers des Zentralen Operations- und Informationsdienstes und eines Sprachmittlers gelang es, mit den regionalen Fischern im östlichen Mittelmeer den persönlichen Kontakt über ihre Muttersprache herzustellen. Dabei wurden die Fischer über die Aufgaben und Ziele der OAE informiert und Erkenntnisse über lokale Verbindungen und Aktivitäten gewonnen werden.

Neben der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem eingeschifften Stab hat auch die Integration des Kommunikationsteams in das ungewohnte maritime Umfeld sehr gut funktioniert und die erzielten Ergebnisse sprechen für sich“, resümiert Fregattenkapitän Jacobus mit Blick auf die vergangenen Monate.

Wichtige Unterstützung

Der Betriebsstofftanker „Rhön“ hat in seinem Heimathafen angelegt.
Festgemacht (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)Größere Abbildung anzeigen

Bereits zwei Tage zuvor kehrte der Betriebsstofftransporter „Rhön“ nach Wilhelmshaven zurück. Zusammen mit der „Hessen“ bildete der zivil besetzte Tanker unter dem Kommando von Kapitän Egon Rhauderwiek den deutschen Beitrag in dem NATO Einsatzverband. Die Aufgabe der „Rhön“ bestand unter anderem darin, die beteiligten Einheiten in See mit Kraftstoff zu versorgen. Dadurch wurde die Verweildauer der Schiffe auf See verlängert, ohne dass Häfen zur Nachversorgung angelaufen werden mussten. Hierdurch leistete die „Rhön“ – und zuvor das Schwesterschiff „Spessart“ - einen wertvollen Beitrag zur Auftragserfüllung.

Der Tanker und seine 42 Mann starke Besatzung haben in den vergangenen 90 Tagen rund 20.210 Seemeilen zurückgelegt und 4.200 Kubikmeter Dieselkraftstoff sowie 86 Kubikmeter Flugkraftstoff an Einheiten aus fünf Nationen übergeben.


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Stand vom: 20.11.17 | Autor: 


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