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Fregatte „Brandenburg“ kehrt vom NATO-Einsatz in der Ägäis zurück

Wilhelmshaven, 08.09.2017.

Am Freitag, um 10 Uhr, kehrte die Fregatte „Brandenburg“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. In den vergangenen Monaten unterstützte das rund 140 Meter lange Marineschiff die NATO bei der Kontrolle des Seegebietes zwischen den östlichen griechischen Inseln und der türkischen Westküste. Diese Aufgabe übernahm vor kurzem die, ebenfalls in Wilhelmshaven stationierte, Fregatte „Lübeck“.

Viele Menschen stehen hinter einem Zaun in Regenjacken und mit Regenschirmen in der Hand. Einige haben Willkommens-Plakate dabei.
Viele Angehörige hatten selbstgemachte Plakate dabei (Quelle: 2017 Bundeswehr / Michael Bockner/Familienbetreuungszentrum Wilhelmshaven)Größere Abbildung anzeigen

Für die „Brandenburg“ und ihre Besatzung endete eine erlebnisreiche Zeit, wie der Kommandant, Fregattenkapitän Christian Scherrer, berichtet: „Wir konnten in der Ägäis einen aktiven Beitrag zur Verständigung zwischen NATO-Partnern leisten. Gleichzeitig gelang es uns, die Schleuser daran zu hindern, die Not Unschuldiger weiter auszunutzen.“

Eine Kriegsschiff wird von einem Schlepper in einen Hafen geschleppt.
Die Fregatte „Brandenburg“ läuft in ihren Heimathafen Wilhelmshaven ein (Quelle: 2017 Bundeswehr / Michael Bockner/Familienbetreuungszentrum Wilhelmshaven)Größere Abbildung anzeigen

Seit Februar 2016 trägt die NATO zur Erstellung eines Lagebilds für die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur „Frontex“ in der Ägäis bei. Ziel des Einsatzes ist es, den Informationsaustausch und Reaktionszeiten zu verbessern, damit nationale Behörden gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen können. Kernauftrag ist das Beobachten und Melden.

Ein Kriegsschiff nähert sich der Pier.
DIe Fregatte „Brandenburg“ kurz vor dem Festmachen (Quelle: 2017 Bundeswehr / Michael Bockner/Familienbetreuungszentrum Wilhelmshaven)Größere Abbildung anzeigen

Nach der „Bonn“, der „Karlsruhe“ und der „Sachsen“ ist die „Brandenburg“ das vierte Schiff der Deutschen Marine, das von der Bundesrepublik Deutschland in die Ägäis entsandt wurde. „Wir freuen uns nun auf die Heimkehr zu unseren Familien und Freunden und wünschen den Kameradinnen und Kameraden auf der ‚Lübeck‘ alles Gute für ihren bevorstehenden Einsatz“, sagt Fregattenkapitän Scherrer.


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Stand vom: 20.11.17 | Autor: 


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