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IT-Meister auf der „Hamburg“

In See, 24.01.2017.
Während einer monatelangen Seefahrt wird die Kommunikation mit der Familie daheim immer wichtiger. Der Wunsch nach Kontakt ist unterschiedlich stark, die Voraussetzung für die Kommunikation jedoch immer gleich: Es muss möglich sein. Und das es möglich ist, dafür sorgt an Bord der Fregatte „Hamburg“ Hauptbootsmann Marcel Lottes.

Hauptbootsmann Lottes an seinem Arbeitsplatz.

Sein Aufgabenbereich ist das Netzwerk (Quelle: 2017 Bundeswehr / Inken Behne)Größere Abbildung anzeigen

Der dreißigjährige Soldat zählt mit Unterbrechung bereits seit März 2007 zur Besatzung der Fregatte „Hamburg“. Dort ist er für die IT an Bord zuständig. Sein Aufgabenbereich ist das Netzwerk: „Ich bin unter anderem für das Kommunikationssystem im Funkraum zuständig, welches für den internen und externen Informationsaustausch zwischen den Schiffen in See sowie an Land dient. Darüber hinaus bin ich für das, von der Besatzung als sehr wichtig angesehene, Betreuungsnetzwerk zuständig. Denn nur damit können die Kameraden an Land und in See mit ihren Familienangehörigen kommunizieren.“

Ansprechpartner für die Besatzung

Eine solche Verbindung wird zu Anfang vorbereitet und eingerichtet. Während der Seefahrt, unter Vorgabe des Kommandanten, wird sie dann regelmäßig hergestellt. Dabei stellt Hauptbootsmann Lottes, gemeinsam mit zwei Unteroffizieren, sicher, dass eventuell auftretende Fehler oder Störungen behoben werden. An Bord hält er sich als Ansprechpartner für die Besatzung bereit, um Probleme zu beseitigen.

Auf dem Laufenden bleiben

Hauptbootsmann Lottes erstellt ein neues Benutzerkonto.

Hauptbootsmann Lottes erstellt ein neues Benutzerkonto (Quelle: 2017 Bundeswehr / Inken Behne)Größere Abbildung anzeigen

Um in der Informationstechnik immer auf dem Laufenden zu bleiben und sich weiterzubilden, besucht der heutige Berufssoldat zwischendurch System-Lehrgänge oder andere Maßnahmen zur Fortbildung. 2015 wurde er auf diese Weise geprüfter IT-Projektleiter. „Die Bundeswehr bietet immer wieder viele und gute Weiterbildungsmöglichkeiten an.“
Auch seine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker absolvierte Hauptbootsmann Lottes bereits bei der Bundeswehr. Zu diesem Entschluss inspirierten ihn unter anderem mehrere Besuche von „Tag der offenen Tür“-Projekten an der Marinetechnikschule in Parow oder im Marinestützpunkt in Rostock. Im Sommer 2004 stieg er dann als Soldat bei der Bundeswehr ein – genauer gesagt bei der Marine, für die er sich bewusst entschieden hatte.

Karrierechancen in der Flotte

Nach seiner Ausbildung war er von 2007 bis 2010 als Obermaat auf der Fregatte „Hamburg“, dort zunächst zuständig für das „Betriebssystem des Schiffes“, das Führungswaffeneinsatzsystem. Auf die Empfehlung seiner Vorgesetzten startete er danach mit der Bootsmannlaufbahn, um im April 2011 als Meister zurück auf die „Hamburg“ zu kommen. Er freute sich sehr, weitere Seefahrten auf dem ihm bereits bekannten Schiff und mit der teilweise bekannten Besatzung erleben zu können.

Wenn man an Bord mit der IT arbeitet, hat man die Möglichkeit, eine qualitative und quantitative Vielfalt von Computersystemen kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten.“, erläutert Hauptbootsmann Lottes im Interview. Dafür sollte ein grundlegendes Interesse für Informationstechnik bestehen. Alles Weitere lernt man in der Ausbildung. Des Weiteren sollte man, sofern man bei der Marine arbeiten möchte, der Seefahrt nicht abgeneigt sein und im Team, mit der Mannschaft, arbeiten können.


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Stand vom: 25.01.17 | Autor: 


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