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Zweites Schiff der neuen Fregattenklasse 125 getauft

Hamburg, 16.04.2015.
Ich taufe dich auf den Namen „Nordrhein-Westfalen.“ So verlieh die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, am 16. April der zweiten von insgesamt vier Fregatten der Klasse 125 seinen Namen. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Militär nahmen an der Taufe des knapp 150 Meter langen Marineschiffes auf der Hamburger Traditionswerft Blohm & Voss teil.

v.l.n.r. Vizeadmiral Rainer Brinkmann, Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, Bürgermeister Olaf Scholz, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Dr. Heinrich Hiesinger (Vorstandsvorsitzender ThyssenKrupp) und Dr. Hans Christoph Atzdopien.

Gruppenbild der Hauptakteure der Taufe (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)Größere Abbildung anzeigen

Die neue Fregatte wurde am 24. Oktober 2012 auf Kiel gelegt und lief bereits am 9. April diesen Jahres vom Stapel. Die ersten Seefahrten sind im Rahmen der Werfterprobung für Anfang 2017 geplant. Der Zulauf der „Nordrhein-Westfalen“ in die Flotte wird für Mitte 2017 am künftigen Heimathafen Wilhelmshaven erwartet. „Mit der „Nordrhein-Westfalen“ gehen wir neue Wege. Dieser Schiffsentwurf ist die innovative Antwort auf personelle, materielle und finanzielle Ressourcenknappheit und es ist die Antwort auf die Erfordernisse eines attraktiven Arbeitsumfeldes. “ So die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen.

Eine Sektflasche wird traditionell zur Taufe des Schiffes gegen den Bug geschleudert.

Mit Schwung gegen den Bug (Quelle: 2015 Klaus Gaeth)Größere Abbildung anzeigen

Betrieben wird das Schiff neben den drei Schwesterschiffen zum Ende des Jahrzehnts von insgesamt acht Besatzungen mit jeweils 120 Soldatinnen und Soldaten. Dies ist das Mehrbesatzungsmodell der Marine, bei dem die acht Crews als geschlossene Teams in einem festgelegten Rotationsprinzip auf den vier Schiffsplattformen eingesetzt werden. Es ermöglicht den Besatzungsangehörigen planbare und auf vier Monate am Stück beschränkte Abwesenheitszeiten von ihrer Heimat.

Durch den Einsatz wartungsarmer Technologien wird es zusätzlich möglich sein, diese modernen Schiffe bis zu zwei Jahre im Einsatzgebiet zu belassen. So können die sonst erforderlichen Transitzeiten in entlegene Seegebiete reduziert und die Verfügbarkeit für die Kernaufgaben der Marine erhöht werden. Mit Stolz sprach der Stellvertreter des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Rainer Brinkmann, in seiner Taufrede von einem Quantensprung für die Marine, dem Leuchtturmprojekt für die nächsten Jahre. Konzipiert ist dieser Schiffstyp für gegenwärtige und zukünftige Einsatzszenarien.

Hauptaugenmerk liegt dabei auf Konfliktverhütung und Krisenbewältigung in Stabilisierungsoperationen, aber auch der Einsatz in schnellen Eingreifverbänden. Mit einer Länge von knapp 150 Metern und einer Verdrängung von 7.000 Tonnen wird die „Baden-Württemberg“-Klasse den größten Fregattentyp der Deutschen Marine bilden.


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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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