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„Herbert Norkus“

Die Schwesterschiffe „Gorch Fock“ (I), „Albert Leo Schlageter“ und „Horst Wessel“ 1939 in Kiel.

Die drei Schwesterschiffe 1939 in Kiel (Quelle: © Presse- und Informationszentrum Marine / Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Stapellauf am 7. November 1939 in den Abmessungen identisch mit „Horst Wessel“ / „Eagle“.

Die „Herbert Norkus“ lief kurz nach Kriegsbeginn vorzeitig vom Stapel, da die Helligen für den Uboot-Bau bei der Werft für Marineschiffe Blohm & Voss, gebraucht wurden. Sie sollte die Segelschulschiff-Flotte der Kriegsmarine noch erweitern. Noch nicht eingebaut war die Antriebsanlage, im übrigen war sie aber schon, einschließlich ihrer Untermasten, fertiggestellt. Auch die gesamte Takelage war vorhanden, wurde aber nicht mehr geriggt. (Diese Teile der Takelage, die Stengen und Rahen, wurden dann 1958 zum Bau der „Gorch Fock“ II benutzt.)

Das Schiff verblieb während des ganzen Krieges in der Werft und diente als Wohnschiff für Baubelehrungseinheiten. Nach dem Kriege wurde auch die „Herbert Norkus“ von den Alliierten beschlagnahmt. Der ursprüngliche Plan, das Schiff nach Brasilien zu verkaufen, wurde fallengelassen, da es bei einem Bombenangriff auf Hamburg im März 1945 einige Schäden erlitten hatte. Statt dessen wurde das Schiff von den Alliierten mit Giftmunition beladen und 1947 im Skagerrak versenkt.


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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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