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Zuwachs für die Marine – Korvette „Oldenburg“ in Dienst gestellt

Warnemünde, 22.01.2013.
Als drittes Schiff ihrer Klasse ist die Korvette „Oldenburg“ in den Dienst der Marine gestellt worden. Das feierliche Zeremoniell fand am 21. Januar in Warnemünde statt. Rund 300 Gäste aus Militär und Politik, allein 100 aus der Patenstadt Oldenburg, verfolgten die Veranstaltung im Marinestützpunkt.

Das Marinemusikkorps Ostsee vor der Korvette „Oldenburg“.

Indienststellung der Korvette (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Konteradmiral Michael Mollenhauer, Abteilungsleiter Einsatz des Marinekommandos Rostock, unterstrich in seiner Indienststellungsrede die Bedeutung für die Marine: „Damit wird das Fähigkeitsspektrum der fahrenden Flotte zum einen deutlich erweitert, zum anderen wird ein weiterer Schritt auf dem Weg zur zukünftigen Deutschen Marine vollzogen.“ Die Korvetten markieren in vielerlei Hinsicht einen Quantensprung und werden in Anbetracht der vielfältigen Verpflichtungen der Marine dringend benötigt, sagte er vor den zahlreichen Gästen und der angetreten Besatzung.

Konteradmiral Michael Mollenhauer, Korvettenkapitän Hilko Klöver und Staatssekretär Thomas Kossendey mit dem Wappen der Korvette „Oldenburg“.

Das Wappen der „Oldenburg“ (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Verbundenheit mit Oldenburg

Als Repräsentant des Bundesministeriums der Verteidigung hielt der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey die Festansprache. Dabei betonte er besonders die schon jetzt bestehende, enge Verbundenheit mit der Patenstadt Oldenburg. Bereits seit langer Zeit herrsche ein reger Austausch der verdeutliche, dass die „Oldenburg“ und ihre Besatzung zu Oldenburg gehören. Die Anwesenheit so vieler Gäste aus der Stadt unterstreiche dies. Weiterhin bedankte er sich bei allen Soldaten für ihren Einsatz und hob hervor, was es für ihn bedeute, Soldat zu sein: „Die Tapferkeit für das einzustehen, was uns allen wichtig ist: Das Recht und die Freiheit des Volkes. Das zu verteidigen ist einer der Grundsätze der Soldaten.“

Kommandant der Korvette „Oldenburg“ ist der bisherige militärische Schiffsführer, Korvettenkapitän Hilko Klöver. Er ist bereits seit zwei Jahren auf der „Oldenburg“ tätig und führte das Schiff während der Erprobungen. Nun freue er sich auf die kommenden Aufgaben an Bord und die weitere Zusammenarbeit mit seiner Besatzung, sagte er. Das nächste Vorhaben steht auch schon vor der Tür: Nach einem Manöver im Mittelmeer beteiligt sich die Korvette am diesjährigen Einsatz- und Ausbildungsverband der Marine.

Die Korvetten der „Braunschweig“-Klasse an der Pier festgemacht.

Im Heimathafen (Quelle: © 2013 Bundeswehr / Björn Wilke)Größere Abbildung anzeigen

Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt

Mit den Korvetten erweitert die Bundeswehr ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten für die Krisenreaktion im weltweiten maritimen Umfeld. Die vielseitigen Korvetten sind besonders für Überwachungsoperationen in Küstengewässern optimiert. Sie können bis zu 21 Tage ohne Hafen in See stehen. Modernste Computersysteme und Sensorsysteme erleichtern Navigation, Datengewinnung und Zielerfassung. Den besonderen Einsatzbedingungen in Küstennähe wird die Korvette durch eine reduzierte Radar- und Infrarotsignatur sowie durch speziell angepasste Sensoren, Waffen und Kommunikationsanlagen gerecht.

Die Leistungsfähigkeit dieses Schiffstyps hat die „Magdeburg“ im vergangenen Jahr beim ersten Einsatz im Rahmen der UNIFIL-Mission vor dem Libanon unter Beweis gestellt. Auch das Typschiff „Braunschweig“ konnte seine Einsatzreife nachweisen und ist in diesem Jahr für den UNIFIL-Einsatz eingeplant.

Der Indienststellung der „Oldenburg“ folgt in Kürze die der „Erfurt“ und der „Ludwigshafen am Rhein“, sodass der Marine noch in diesem Jahr alle fünf Korvetten der „Braunschweig“-Klasse zur Verfügung stehen werden.

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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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