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„Wer Minen sucht, ist Gott am nächsten.“
Unterstellungswechsel der Hohlstablenkboote „Siegburg“ und „Pegnitz“

Kiel, 11.12.2015.
Mit diesen Worten empfing Fregattenkapitän Axel Schrader, Kommandeur des 3. Minensuchgeschwaders in Kiel, die Besatzungen der Hohlstablenkboote „Siegburg“ und „Pegnitz“ am 11. Dezember zum Unterstellungswechsel vom 5. in das 3. Minensuchgeschwader.

v.l.n.r.: Kapitän zur See Jan Christian Kaack, Fregattenkapitän Tobias Voß, Fregattenkapitän Axel Schrader

Unterstellungswechsel der Hohlstablenkboote „Siegburg“ und „Pegnitz“ (Quelle: 2015 Bundeswehr / Steve Back)Größere Abbildung anzeigen

„Heute ist ein wichtiger Tag für mein Geschwader. Ich freue mich sehr über den Zuwachs“, so Schrader. Damit schloss er an die Metapher des abgebenden Kommandeurs, Fregattenkapitän Tobias Voss, an. Dieser beschrieb die Geschichte beider Boote, wie das Aufwachsen der Kinder in der Obhut der Familie, die irgendwann reif werden und hinausziehen in die Welt: „Sie bleiben aber in der erweiterten Familie.“ Aufgrund der engen Verbundenheit aller Besatzungen in Kiel ist der Übergang für die rund 80 Soldatinnen und Soldaten mehr ein administrativer Schritt. Und: künftig tragen beide Boote das Wappen mit dem Elch am Bug.

Hintergrund des Unterstellungswechsels vom 5. Minensuchgeschwader ist die Neuausrichtung der Bundeswehr. Danach sollen alle Fähigkeiten der Deutschen Marine im Bereich der Seeminenkriegsführung in einem Verband gebündelt werden. Auf dieses Ziel und den langen Weg von der Planung bis zur heutigen Umsetzung wies der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Kapitän zur See Jan Christian Kaack, in seiner Rede besonders hin. In Zukunft werden beide Besatzungen mit ihren Booten die Befähigung zur Minensuche aufrechthalten. Denn diese Fähigkeit ist sehr erfolgreich und einzigartig in der NATO. So können beide Besatzungen auch weiterhin ihren Beitrag zur Sicherheit Deutschlands leisten.


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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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