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Marinestützpunktkommando Einsatzflottille 2

Das Marinestützpunktkommando Wilhelmshaven ist neben dem Betrieb der Hafenanlagen vor allem logistische Drehscheibe zur Versorgung der Schiffe der Einsatzflottille 2.

Für den täglichen Betrieb der Häfen stehen Schlepper und Ölauffangschiffe bereit. Der Marinestützpunkt der Einsatzflottille 2 befindet sich in Wilhelmshaven.

Aufgaben

Das Marinestützpunktkommando Wilhelmshaven koordiniert als logistische Drehscheibe die Ausrüstung und kontinuierliche Nachversorgung aller schwimmenden Einheiten der Einsatzflottille 2 in allen inländischen und ausländischen Häfen. Dazu gehört die Versorgung mit Betriebsstoffen, Ersatzteilen, Verbrauchsmaterial, Munition, Verpflegung, Kantinenwaren und Post. Der Marinestützpunkt Wilhelmshaven ist daher nicht nur Heimathafen für alle schwimmenden Einheiten der Einsatzflottille 2 sowie weitere Unterstützungs- und Hilfsfahrzeuge, sondern er liefert mit seiner Abteilung Einsatzversorgung auch den weltweiten „Rundum-Service“ einer permanenten Nachversorgung der Einheiten.

Die Einsatzversorgung des Marinestützpunktkommandos ist darauf ausgelegt, langandauernde, gegebenefalls auch parallel laufende Einsätze ohne geografische Beschränkungen, vorwiegend im streitkräftegemeinsamen und multinationalen Rahmen, zu unterstützen. Der Stützpunkt bevorratet ca. 50.000 verschiedene Versorgungsartikel (Verbrauchsgüter; Ersatz- und Austauschteile), die weltweit an die Schiffe und Boote der Einsatzflottille 2 und der Marine insgesamt versandt werden können. Dies führt zu mehr als 150.000 Warenbewegungen mit einem Gesamtgewicht von rund 3.500 Tonnen jährlich.

Ölauffangschiff „Bottsand“- Klasse (Typ 738)

Ölauffangschiff „Eversand“.

Ölauffangschiff „Eversand“ (Quelle: © 2012 Bundeswehr / Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Die Marine betreibt zwei Ölauffangschiffe von besonderer Bauart: In ihrer Mittelachse sind sie aufklappbar. Ermöglicht wird dies durch eine Gelenkkonstruktion am Heck. Die beiden Rumpfhälften können dadurch so weit auseinandergefahren werden, dass sie ein offenes Dreieck mit einem Öffnungswinkel von ca. 65° bilden.

Die in dem Dreieck zusammengeschobene Ölschicht wird durch eine Abschöpfeinrichtung mit einem Wasserabscheidesystem abgesaugt und gelangt in die bordeigenen Sammeltanks. Die Saugleistung liegt bei einer zwei mm dicken Ölschicht und einer Geschwindigkeit von 1 kn bei etwa 140 in der Stunde.

Das Ölauffangschiff „Eversand“ mit auseinandergefahrenen Rumpfhälften.

Y 1644 „Eversand“ (Quelle: 2013 Presse- und Informationszentrum Marine / Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Einheiten des Marinestützpunktkommandos
HullnumberName der Einheit
Y 1644„Eversand“

Hafenschlepper

Die Hafenschlepper der „Nordstrand“-Klasse helfen auf Anforderung beim An- und Ablegen sowie beim Verlegen zu einem anderen Liegeplatz.

Einheiten des Marinestützpunktkommandos
HullnumberName der Einheit
Y 814„Knechtsand“
Y 815„Scharhörn“
Y816„Vogelsand“

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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.ueberuns.markdo.einsfltl2.mstpkdo