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Nach dem Auftauchen war er Kaleu
Eine etwas andere Beförderung an der Marineschule Mürwik

Flensburg, 13.09.2017.

Beförderungen gehören zum militärischen Alltag und werden oft in einem würdigen Rahmen zelebriert: Sei es im Büro des Dienststellenleiters, auf dem Flugdeck einer Fregatte oder auf Kasernenhöfen während einer Quartalsabschlussmusterung. An der Marineschule Mürwik verlief eine Beförderung ganz anders.

Vorgeschichte

Ein durchnässter Soldat meldet sich militärisch bei seinem Vorgesetzten.
Kapitänleutnant Jan Niclas Schröder beim Salutieren (Quelle: 2017 Bundeswehr / Tim Gabrys)Größere Abbildung anzeigen

An der Marineschule Mürwik (MSM) laufen zurzeit die ersten Ausbildungsabschnitte in der praktischen Führungslehre. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Offizieranwärter der Crew VII/17 auf eine der wichtigsten Prüfung im Offizierlehrgang des Truppendienstes vorbereitet: MipoS. Hinter der Abkürzung verbirgt sich der Name „Menschenführung in praxis-orientierten Situationen“.

In der dreitägigen Übung, die mit einer Abschlussprüfung endet, müssen die Kadetten „im Felde“ beweisen, was sie in den vergangenen Monaten in Sachen Menschenführung gelernt haben. Es gilt, als Gruppenführer mit einem Team binnen 30 Minuten eine vorher nicht bekannte Herausforderung zu lösen (z.B. das Überqueren eines Gewässers).

Eine feuchte Überraschung!

Das Abendprogramm endet immer mit der Vorführung einer „wet and dry“ Demonstration durch das Lehrpersonal aus der Vorgesetztenausbildung. Anschließend gehen die Rekruten „baden“ und erleben wie wichtig es ist, zu wissen, was sie mit den nassen Uniformen machen und, dass diese am nächsten Tag tatsächlich „trockengetragen“ wird. Gestern Abend durfte Oberleutnant zur See Jan Niclas Schröder auf der Lehr- und Trainingsanlage diese „wet and dry Routine“ vorführen. Mit dabei war auch der Kommandeur der Lehrgruppe Ausbildung an der MSM, Kapitän zur See Stephan Annighöfer.

Das besondere war an diesem Abend jedoch, dass der Lehrgruppenkommandeur auch eine Überraschung dabei hatte. Und so ging ein Oberleutnant zur See baden und nach dem Auftauchen wurde ein Kapitänleutnant aus ihm. Mit einem anschließenden Anlegen der neuen Schulterklappen und kräftigen Schlägen auf die Schultern. Sowohl dem frisch gebackenen Kapitänleutnant Schröder als auch speziell den anwesenden Kadetten dürfte diese Beförderung wahrscheinlich lange in Erinnerung bleiben. Denn so etwas geschieht außerhalb des Seebataillons und des Kommandos Spezialkräfte Marine eher selten.


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Stand vom: 20.11.17 | Autor: 


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