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„Gut Ding will Weile haben“ …
Umbau der Aula in der Marineschule Mürwik - Teil 2

Flensburg, 23.11.2016.

… so sagt es eine alte deutsche Redensart. Genau dies trifft auch auf die Arbeiten in der Aula der Marineschule Mürwik zu. Seit ca. vier Monaten ist die große hölzerne Doppeltür zu, aber dennoch nicht verschlossen - pausenlos gehen dort Handwerker ein und aus. Maurer, Maler, Tischler und Parkettleger geben sich die Klinke in die Hand. Wer aber selbst neugierig ist und seinen Kopf mal durch die Tür steckt, der sieht: es entwickelt sich was.

Die Aula im „Roten Schloss“ mitten in den Bauarbeiten.
Die Aula im „Roten Schloss“ mitten in den Bauarbeiten (Quelle: 2016 Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Der Holzfußboden ist geschliffen, die Maurer sind schon weitergezogen und die Malerin schließt letzte Feinarbeiten ab. Derzeit steht die Technik im Mittelpunkt. Mitten im Raum steht eine gedrungene Säule in basaltgrauer Farbe, auf ihr steht ein Beamer. Schön und passend, oder rein zweckmäßig – das ist wohl Geschmackssache. So ganz passt die Farbe nicht in diesen Raum, gewollter Stilbruch!?

Schriftzug: Einigkeit und Recht und Freiheit.
Einigkeit und Recht und Freiheit (Quelle: 2016 Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

An der neuen Hauptwand prangen die großen Messingbuchstaben „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Ansonsten ist die obere Hälfte der Wand noch weiß. Sie dient vorerst als Leinwand. Später soll diesen Platz ein Gemälde des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ einnehmen, auf deren Oberdeck junge Soldatinnen und Soldaten arbeiten.

In der letzten Woche kam die zweite neue Bronzebüste hinzu. Admiral Dieter Wellershoff ist nunmehr neben Alfred Kranzfelder zu sehen. Sie stehen noch an der Außenwand, werden aber bald an ihren ursprünglichen Platz an die Wand der Eingangstür wandern. Ihnen hinzugesellen wird sich ebenfalls die Büste von Admiral Johannesson. Noch hängen die „Bismarck“ in ihrem letzten Gefecht und die UBoote an ihren Plätzen, aber immer begleitet und beobachtet von den beiden Marineoffizieren, die als Symbol für Widerstand und Nachkriegszeit stehen. Die „Bismarck“ wird ihren Platz räumen für ein Gemälde auf dem ein multinationaler Verband zu sehen sein wird.

Ganz langsam nähert sich der Augenblick, wo auch die Bevölkerung einen ersten Eindruck von der neuen Aula bekommt. Am kommenden Donnerstag wird die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller eine öffentliche Lesung in dieser „neuen“ Umgebung halten. So sind schon viele Helfer und Planer gespannt, ob der Funke überspringt und die Technik hält, was wir uns von ihr versprechen.


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Stand vom: 20.11.17 | Autor: 


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