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I’m sailing

Flensburg, 24.10.2017.

Segelausbildung an der Marineschule Mürwik: Für viele junge Offizieranwärter die erste Erfahrung mit der Seefahrt in der Marine.

Zwei fröhliche junge Männer sitzend in einem Segelboot auf dem Wasser.
Segelturn auf der Flensburger Förde (Quelle: 2017 Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Schnell sollen die Offizieranwärter der Marine an ihr zukünftiges Tätigkeitsfeld die See herangeführt werden. Hierbei kommt es darauf an, dass die jungen Kameradinnen und Kameraden erste Erfahrungen vom Einfluss des Wetters auf das Boot erleben, den oftmals rauen Seegang am eigenen Leib spüren und menschliche Abhängigkeit kennen lernen. Kurzum: Das Segeln fördert Teamgeist und Kameradschaft. Zusätzlich können die Offizieranwärter an der praktischen Prüfung für den Segelschein teilnehmen. Voraussetzung für den Erwerb des Scheines ist jedoch sowohl das Bestehen der theoretischen Prüfungen in den Fächern Navigation und Nautische Gesetzeskunde, als auch die erfolgreiche praktische Prüfung für den Kraftbootführerschein.

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Seeklar

So kommt es nicht von ungefähr, dass die Segelausbildung schon gleich nach der soldatischen Basisausbildung (nach ca. fünf Wochen) beginnt. Jeweils zwei bis drei Hörsäle segeln für zehn Tage) in das „vor der Tür liegende“ Segelrevier der dänischen Südsee. Zusammen mit einem Skipper sind bis zu vier Offizieranwärter auf einem Boot eingeschifft. Nach dem Kennenlernen und der Einweisung an Bord startet Montagmittag der Großeinkauf. Was soll es in den nächsten Tagen zu essen und zu trinken geben? Die Planung ist dabei enorm wichtig, weil jeden Tag Nudeln soll es nicht geben. Anschließend wird das Boot mit Essen, Getränken, persönlichem Gepäck, Regenzeug und Navigationsmaterial beladen und seeklar gemacht.

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Es wird ernst

Am Dienstag geht es dann endlich los. Nachdem man die letzte Nacht in der Marineschule noch einmal genossen hat, wartet alles darauf, dass die Leinen losgeworfen werden und Boot, inklusive Besatzung, in See stechen kann.

Jetzt wird endlich im praktischen geübt, was man zuvor nur in der Theorie gelernt hat. Wie funktioniert eine Wende, Halse oder das Mann-über-Bord-Manöver, ebenso die Anlegemanöver in eine Box oder an der Pier. Das sind die Grundlagen, die jeder Seefahrer für die sichere Führung eines Wasserfahrzeuges können muss.

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Abschluss des ersten Segeltages

Viele kleine Segelboote fahren auf einem Gewässer. Sie sind mit der Front auf die Kamera gerichtet und staffeln sich hinter dem Vordersten V-förmig auf.
Bestes Wetter für die Segelausbildung (Quelle: 2017 Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Nachdem ein langer Segeltag zu Ende geht und man in den Hafen einläuft, ist aber noch nicht Schluss. Die Segel müssen gepackt, die Leinen aufgeschossen und das Boot geputzt werden. Alles muss ordentlich an die richtige Stelle gebracht werden, damit es am nächsten Morgen schnell weitergehen kann. Zum Schluss wird gekocht, dass findet immer abwechselnd statt. Ein Teil kocht, der andere Teil der Besatzung sorgt für den Abwasch und am nächsten Tag wird getauscht. Jeder soll dabei seine Kompetenzen richtig einsetzten und dennoch alles einmal gemacht haben. Den restlichen Abend setzt man sich zusammen, redet mit Kameraden von anderen Booten über die Besonderheiten des Tages, welche Fehler gemacht wurden oder was schon besonders gut lief.

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Persönliches Resümee

Die Tage auf See sind fordernd wie formend zugleich. Das spätere Tätigkeitsfeld ist spannend aber auch nicht ungefährlich und Kameradschaft wie Teamgeist unerlässlich und enorm wichtig.

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Stand vom: 20.11.17 | Autor: 


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