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Minensuchboot „Lindau“-Klasse (351) „Troika“

Die Hohlstablenkboote der „Lindau“-Klasse wurden mit dem Fernlenksystem „Troika“ ausgestattet. Dies versetzte die Boote in die Lage die Minendrohnen aus sicherer Entfernung zu steuern.

Ex-TROIKA-System, ferngelenkte Minenräumfahrzeuge.

Minenräumfahrzeuge, ferngelenkt (Quelle: © 1977 Bundeswehr / PIZ Marine)Größere Abbildung anzeigen

Ein Teil der ehemaligen Küstenminensuchboote wurde 1979 nicht zu Minenjagdbooten umgebaut sondern für die Aufnahme des „Troika“-Systems umgerüstet. Im Gegensatz zu den Minenjagdbooten verfügen diese Boote, zusätzlich zu der Lenk- und Überwachungseinrichtung für das „Troika“-System über ein Scherdrachengerät zum Schneiden von Ankertauminen und ein Minenmeidesonar.

Mit der Umrüstung der schnellen Minensuchboote der „Hameln“ -Klasse wurden diese Boote nach und nach außer Dienst gestellt. Bis dahin gehörten sie zum 6. Minensuchgeschwader und waren in Wilhelmshaven stationiert.

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Technische Daten

  • Maße (Länge /Breite /Tiefgang): 47,1 m / 8,3 m / 2,8 m
  • Einsatzverdrängung: 465 t
  • Leistung: 2.940 kW (4.000 PS)
  • Geschwindigkeit: 16,5 kn

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Bewaffnung

  • 1x 40 mm Bofors Geschütz/70 3x
  • Hohlstab-Fernlenkräumgeräte SEEHUND

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Besatzung

  • 44 Personen

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Einheiten

Einheiten, Geschwader, Standorte
M 1073„Schleswig“4. MinensuchgeschwaderWilhelmshaven
M 1076„Paderborn“4. MinensuchgeschwaderWilhelmshaven
M 1079„Düren“4. MinensuchgeschwaderWilhelmshaven
M 1081„Konstanz“4. MinensuchgeschwaderWilhelmshaven
M 1082„Wolfsburg“4. MinensuchgeschwaderWilhelmshaven
M 1083„Ulm“4. MinensuchgeschwaderWilhelmshaven

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Stand vom: 01.02.17 | Autor: 


http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.waffenun.museumsh.minenabwehr.lindau_troika