SEA KING MK 41
Die WESTLAND SEA KING MK41 unterstützt bei der Evakuierung von Personen im Rahmen von Teilstreitkraftübergreifenden Einsätzen. Er setzt Spezialkräfte der Bundeswehr in Krisenregionen ab.

Die ersten WESTLAND SEA KING MK 41 wurde 1975 im Marinefliegergeschwader 5 in Kiel-Holtenau in Dienst gestellt. Seitdem haben sich die Hubschrauber im täglichen Einsatz zur Unterstützung der Flotte im Verbindungsdienst Land/See sowie im Such- und Rettungsdienst (SAR) hervorragend bewährt.
Zwei SAR-Außenstellen auf Helgoland und Warnemünde sind ständig besetzt, eine weitere auf Borkum kann fallweise genutzt werden.
Der Hubschrauber setzt Spezialkräfte der Bundeswehr in Krisenregionen ab. Der SEA KING unterstützt bei der Evakuierung von Personen im Rahmen von teilstreitkraftübergreifenden Einsätzen.
Langfristig wird der SEA KING durch den Marinehubschrauber 90 (MH 90) ersetzt.
Das MFG 5 übernimmt in einem teilstreitkraftübergreifenden Ansatz die folgenden Aufgaben:
- Such- und Rettungsdienst
- Lufttransport von Material und Personal
- Einsätze im Rahmen der Not- und Katastrophenhilfe
- Taktischer Lufttransport an der Schnittstelle See / Land
- Teilnahme an Evakuierungsoperationen
- Seeraumüberwachung und Aufklärung
- Beitrag zum Überwasserseekrieg
Technische Daten
- Maße (Länge / Breite / Höhe): 22,1 m / 4,9 m / 5,1 m
- max. Startgewicht: 9.300 kg
- Geschwindigkeit 136 kn (252 km/h)
Antriebsanlage
- Leistung: 2.200 KW (3.000 PS)
Bewaffnung
- 12,7 mm schweres Maschinengewehr
Besatzung
- 2-4
Einheiten
Das Marinefliegergeschwader 5 verfügt über 21 Hubschrauber in einer Staffel.

