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Im Kampf gegen Öl- und Umweltverschmutzungen

Glücksburg/Nordholz, 23.02.2004, Stefan Welsch (Redaktion Marine).
Mit der Einführung des Meeresüberwachungsflugzeugs DO 228 LM1 sank die Anzahl der Meeresverschmutzung durch Öl und Chemikalien.

Das Ölauffangschiff Bottsand in Aktion

Das Ölauffangschiff Bottsand in Aktion (Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine)Größere Abbildung anzeigen

Unzählige ölverschmierte Tiere wie Vögel und Seerobben werden jährlich an die deutschen Strände gespült. Nur mit fachkundigem Personal und viel Aufwand können einige dieser Tiere gerettet werden. Nicht nur Flora und Fauna des Meeres sind von einer solchen Katastrophe betroffen, sondern gleichermaßen die Strände der Nord- und Ostsee. Viele dieser Strände müssen für geraume Zeit gesperrt werden. Das Ausbleiben der Einnahmen durch Touristen und die davon abhängige Wirtschaft, gefährdet viele Arbeitsplätze in diesen Regionen.

Heute werden 70% des deutschen Außenhandels über die Seewege abgewickelt. Nord- und Ostsee zählen zu den am dichtesten befahrenen Seegebieten der Welt. Unfälle sowie Verstöße gegen Schiffsbetriebs- und Umweltvorschriften können nicht ausgeschlossen werden. Gegen mögliche Risiken muss vorgesorgt werden und deshalb verständigten sich Bund und Küstenländer bereits im Jahre 1975 auf gemeinsame Vorsorgemaßnahmen. Das heute vorhandene Gesamtkonzept umfasst organisatorische und vertragliche Regelungen sowie Schiffe und Geräte zur Bekämpfung von Öl- und Chemieunfällen auf hoher See, in den Küstengewässern und am Strand.

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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


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