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L F S Laserfluorosensor

Aktiver Nahbereichssensor zur

  • Detektion von Verschmutzungen auf und unter der Meeresoberfläche
  • Schichtdickenmessung von Ölverschmutzungen im Bereich 0,1µm bis 20 µm
  • Volumenbestimmung der Verschmutzungen
  • Klassifizierung der Verschmutzungen (Ölsorten, Chemikalien, Algen und Schwebstoffe)

Messprinzip:

Die im Flugzeug mit Excimer- und Farbstofflaser erzeugten Laserstrahlen treffen auf die Meeresoberfläche und regen dort eine natürliche Fluoreszenz an. Die Art dieser Fluoreszenz wird durch die unterschiedlichen Stoffe im und auf dem Wasser bestimmt. Mit Hilfe eines Teleskops wird die angeregte Fluoreszenz im Luftfahrzeug empfangen und ausgewertet. Ein Vergleich der somit gewonnenen optischen Signale mit gespeicherten Werten erlaubt die Identifizierung der vorliegenden Substanzen.

Technische Daten
Einsatzflughöhe 500 - 1500 feet (150 - 300 Meter)
Fluggeschwindigkeit bei Messungen ca. 140 knots (260 km/h)
Anzahl der optischen Detektoren 12 (mit verschiedenen Wellenlängen)
Teleskop Brennweite 4000 mm
Lichtstärke f=10
Excimerlaser Farbstofflaser
Wellenlänge 308 nm 382 nm
Pulsleistung 150 mJ (10 MW) 20 mJ (1,3 MW)
Strahldurchmesser bei 1000 feet 1,5 m 1,0 m
Wiederholrate 200 Hz max. 20 Hz max.

Entwickler / Hersteller:

Der LFS ist eine Entwicklung der Universität Oldenburg und wurde von der Firma Optimare industrialisiert.

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Stand vom: 23.06.16 | Autor: 


https://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci%3Abw.mar.waffenun.flugzeug.dornierd.lfs