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Schnellboote „Silbermöwe“-Klasse (149)

Die sechs Boote der „Silbermöwe“-Klasse (149) wurden ab 1952 von der Lürssen-Werft gebaut. Zu Zeiten des kalten Krieges wurden sie jedoch von der alliierten Kontrollkommission beschlagnahmt.

S 125A-33 Schnellboot Ex Silbermöve  P 6052 in Küstennähe.
Ehemaliges Schnellboot (Quelle: Bundeswehr / Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Nach der Gründung der Bundeswehr gingen alle sechs Boote in den Bestand der damals neuen Bundesmarine über und wurden als Schul- und Übungsboote verwendet. Durch diese Umstände wurden die Waffensysteme der Boote erst ab 1958 eingebaut. Im Vergleich zu den anderen Schnellbooten mit einer Besatzung von durchschnittlich 30 bis 40 Soldaten sind die der „Silbermöwe“-Klasse mit 19 Soldaten schon voll besetzt.

Technische Daten:

  • Maße (Länge /Breite /Tiefgang): 35,5 m / 5,1 m / 1,8 m
  • Verdrängung:  155 t
  • Geschwindigkeit:  42 kn

Antriebsanlage:

  • 4 x Dieselmotoren mit 9.000 PS
  • Wellen / Schrauben:  4 - 4

Bewaffnung:

  • 2 Torpedorohre
  • 1 x 40 mm Geschütze
  • Minenlegekapazität

Besatzung:

  • 19

Einheiten, Indienststellung, Außerdienststellung
P6052 „Silbermöwe“ 29. Mai 1956 15. März 1967
P6053 „Sturmmöwe“ 29. Mai 1956 15. März 1967
P6054 „Wildschwan“ 29. Mai 1956 15. März 1967
P6055 „Eismöwe“ 1. Juli 1956 15. März 1967
P6056 „Raubmöwe“ 1. Juli 1956 15. März 1967
P6057 „Seeschwalbe“ 16. April 1957 31. Januar 1964

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Stand vom: 03.07.18 | Autor: 


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