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Schnellboote „Seeadler“-Klasse (141)

Die Klasse „Seeadler“ (141) war bis auf die Motorisierung baugleich mit der „Jaguar“–Klasse (140). Die zehn gebauten Boote dieser Klasse bildeten von 1958 bis 1976 das 2. Schnellbootgeschwader.

Schnellboot Seeadler
Ehemaliges Schnellboot (Quelle: Bundeswehr / Archiv)Größere Abbildung anzeigen

Sie gehörten zunächst zur „Jaguar“-Klasse, wurden später aber als „Seeadler“-Klasse bezeichnet, ebenfalls benannt nach dem ersten Boot dieser Baureihe. Nach der Außerdienststellung wurden die Boote der Klasse 141 an Griechenland abgegeben und durch die neueren Modelle der Albatros-Klasse (143) ersetzt. Wie auch bei der „Jaguar“-Klasse wurden sie mit einem True-Motion-Radar (kann Schiffe und ihre Bewegungen anzeigen), einer optischen Zielsäule und einem ESM-Gerät (Radarsuchanlage) nachgerüstet.

Technische Daten:

  • Maße (Länge /Breite /Tiefgang): 42,5 m / 7,1 m / 2,2 m
  • Verdrängung:  190 t
  • Geschwindigkeit:  42 kn

Antriebsanlage:

  • 4 x Dieselmotoren mit 12.000 PS
  • Wellen / Schrauben:  4 - 4

Bewaffnung:

  • 4 Torpedorohre
  • 2 x 40 mm Geschütze
  • Minenlegekapazität

Besatzung:

  • 39 (4 Offz/2 PUOs/13 UOs/20 M)

Einheiten

Einheiten, Indienstellung, Außerdienstellung
P6068 S 6 „Seeadler“ 29. August 1958 30. Juli 1976
P6069 S 7 „Albatros“ 27. Januar 1959 19. Dezember 1975
P6070 S 8 „Kondor“ 24. Februar 1959 25. Juli 1976
P6071 S 9 „Greif“ 3. März 1959 1. Dezember 1976
P6072 S 10 „Falke“ 14. April 1959 26. September 1975
P6073 S 11 „Geier“ 3. Juni 1959 27. Juni 1975
P6074 S 25 „Bussard“ 21. März 1959 28. November 1975
P6075 S 26 „Habicht“ 21. Juni 1959 24. September 1976
P6076 S 27 „Sperber“ 1. Juli 1959 27. Februar 1976
P6077 S 28 „Kormoran“ 9. November 1959 26. November

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Stand vom: 03.07.18 | Autor: 


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